Trotz der Digitalisierung werden wir auch weiterhin physische Produkte nutzen: Produkte mit der dazugehörigen Verpackung. Kombiniert man Augmented Reality mit Verpackungen, eröffnen sich neue Marketingmöglichkeiten! Digitale Inhalte, Zusatzinformationen, Tipps oder Unterhaltung lassen sich direkt über die Verpackung integrieren.
Interaktive Verpackung und zusätzliche Informationen
Angetrieben unter anderem durch Umweltaspekte werden Anstrengungen unternommen, Verpackungen immer kleiner und nachhaltiger zu gestalten. Dies bedeutet weniger Platz für Informationen, während die Richtlinien und Verpflichtungen der Hersteller hinsichtlich der Informationsbereitstellung immer strenger werden. Die Augmented-Reality-Technologie bietet hierfür eine gute Lösung: Man fügt der Verpackung eine digitale Ebene hinzu! So lassen sich viele Zusatzinformationen, sogar in verschiedenen Sprachen, bereitstellen oder Sonderangebote und Rabatte anbieten.
Laut Studien zählt die Entwicklung intelligenter und interaktiver Verpackungen zu den wichtigsten Trends in der Verpackungsbranche. Die Zahl der Smartphone-Nutzer wird sich bis 2021 voraussichtlich nahezu verdoppeln (von 3,4 Milliarden auf 6,3 Milliarden). Das eröffnet vielversprechende Möglichkeiten!
Neben der Möglichkeit, nahezu unbegrenzt Informationen auf kleinstem Raum bereitzustellen, bietet AR jedoch noch viele weitere positive Vorteile.
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Interaktive Verpackung und Markenbekanntheit/Markenloyalität
Laut dem Global Packaging Trend Report 2017 ist die Wahrscheinlichkeit, an einen bereits zufriedenen Kunden zu verkaufen, 14-mal höher als die Wahrscheinlichkeit, an einen Neukunden zu verkaufen. Es ist daher unerlässlich, bestehende Kunden zu gewinnen und zu binden.
Mit Augmented Reality auf der Verpackung wird diese interaktiv; Sie können ein Produkt zum Leben erwecken und Ihre Kunden überraschen. Der Wow-Effekt von AR ist nach wie vor hoch; das Erlebnis bleibt lange in Erinnerung und kann mit anderen geteilt werden.
Darüber hinaus können Sie Ihrem Kunden zusätzliche Informationen bereitstellen, beispielsweise über die Herkunft des Produkts, die Geschichte Ihres Unternehmens oder Nährwerte und weitere Produktinformationen. Auf diese Weise schaffen Sie nicht nur Markenbekanntheit, sondern auch Markentreue.
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Interaktive Verpackungs- und Produktvisualisierung
Mithilfe von Augmented Reality auf der Verpackung lässt sich das Produkt für den Kunden visualisieren. Ein Beispiel hierfür sind LEGO-Kartons, bei denen der Inhalt beim Scannen der Verpackung in einer animierten Augmented-Reality-Darstellung angezeigt werden kann.
Es ist auch möglich, direkt auf der Verpackung eine virtuelle Bedienungsanleitung anzuzeigen, um die Verwendung und Funktionsweise eines Produkts zu erläutern. Die Visualisierung verbessert das Kundenerlebnis, und die Bedienungsanleitung wird vom Kunden schneller verstanden.
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Interaktive Verpackung und Social-Media-Engagement
Durch die Verwendung einer Fotofunktion wird beispielsweise eine soziale Komponente in die Verpackung integriert. So lässt sich das Produkt unkompliziert in sozialen Medien teilen, unabhängig davon, ob ein Anreiz geboten wird oder nicht. Ein gutes Beispiel hierfür ist die „Share a Coke“-Kampagne von Coca-Cola. Dadurch erzielte Coca-Cola eine enorme zusätzliche Aufmerksamkeit, da die Dosen und Flaschen massenhaft in den sozialen Medien geteilt wurden.
Eine solche Kampagne steigert das Social-Media-Engagement und stärkt die Bindung zur Marke. Dies wiederum erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit und fördert Wiederkäufe.
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